Der Herzschlag der Innovation

15 Minuten Insight von Steve Jobs die sich lohnen.
Eine emotionale Rede über die Zufälle, die Passion, die Verluste und das Vertrauen. ... kleine und große Puzzlstückchen, um große Innovationen zu schaffen
.

1. Connecting the dots

but you can never connect the dots looking forwards; it only works looking backwards (es kingt so viel schöner auf Englisch...)

2. Niederlagen, Liebe und Passion haben alle ihren Platz, daher:

vertraue und tue, was du liebst. Großes entsteht dort, wo man liebt was man tut. Man sollte sich nicht mit weniger zufrieden geben, sondern seinen wahren Platz im Leben finden.

3. Das Leben ist zu kurz um es mit anderer Leute Ideen zu leben.

4. Bleibt hungrig! Bleibt "unklug"!

Technology Acceptance in Mechatronics Zusammenfassung

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Nach einem kurzen Abriss zu den Hintergründen und der Vorgehensweise in dieser Studie (Kapitel 1) wird in Kapitel 2 das wissenschaftliche Format der Arbeit kurz vorgestellt. Nach diesem „wissenschaftlichen Muss“ werden in Kapitel 3 die gängigen Methoden und Theorien zur Technologieakzeptanz aus Wissenschaft und Praxis vorgestellt. Da jede Methode Vor- und Nachteile hat, ist für den einen oder anderen diese Gegenüberstellung vielleicht hilfreich. Wer mehr braucht: einfach melden!

In Kapitel 4 wird die neue Forschungsmethode der Bricolage-Grounded Theory vorgestellt. Bricolage kommt aus dem französischen und bedeutet, dass man einen Wissens-Flickenteppich aus verschiedenen Disziplinen zusammenstellt. Man bedient sich der Wissenskomponenten, die sinnvill erscheinen, ob es theoretisch-wissenschaftlich zusammengehört oder nicht. Interdisziplinäres Denken, das immer mehr Angänger findet.

Die Kapitel 5-7 bilden den theoretischen Kern der Forschung. In Kapitel 5 wird das Individuum unter die Lupe genommen: „Warum tut der Mensch, was er tut?“ also die psychologischen und sozialpsychologischen Aspekte unseres Verhaltens. Hier werden Theorien zum „Selbst“ und zur „individuellen Weltanschauung“ vorgestellt, aber auch die Neurobiologie findet ihren Platz. Dieser Bereich ist Neuland für viele Ingenieure und Betriebswirte. Mich haben diese neuen Aspekte fasziniert und ich sehe hier viele Erklärungsansätze für Herausforderungen der Betriebswirtschaft.

Kapitel 6 wendet sich dann der Gesellschaft und ihren Veränderungsdynamiken zu. Gesellschaftliche Veränderungen der Vergangenheit und der Gegenwart bieten Erklärungsansätze, warum die Informationstechnologien des 21ten Jahrhunderts viele „Sicherheits- und Stabilitätskoordinaten“ des Menschen sprengen. So wandelt sich u.a. Raum und Zeit nicht erst im virtuellen Zeitalter vom festen, stabilen Gefüge hin zu einem nicht mehr klar umrissenen Konstrukt.

In Kapitel 7 werden Teilbereichen der Betriebswirtschaft betrachtet und sorgen für einen organisatorischen Blickwinkel. Um eine kombinierte Sicht zu erhalten, werden in Kapitel 8 alle diese Betrachtungsweisen zusammengefügt.

Der letzte Teil des Buches befasst sich mit der Feldstudie. Kapitel 9 fasst die empirische Vorgehensweise zusammen und berichtet von den Ergebnissen. Kapitel 10 wertet diese Ergebnisse aus und gibt konkrete Handlungsempfehlungen. So kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass die subjektive Interpretation einer Technologieveränderung stark von den Identitätsankern einer Person am Arbeitsplatz abhängt. Dabei werden bei Mechatronischen Konstrukteuren 6 Grundtypen unterschieden, welche jedoch in unterschiedlicher Kombination zu finden sind. Diese Identitätsanker-Grundtypen sind:

  • Technische Kompetenz
  • Management Kompetenz
  • Sicherheit und Beständigkeit
  • Work-Life Balance
  • Technische Herausforderung
  • Managementherausforderung

Versteht man diese Identitätsanker, so gewinnt man neue Einsichten und Handlungsoptionen bei der Technologieeinführung sowie bei der Entwicklung neuer technischer Innovationen.

Die Schlussfolgerung in Kapitel 11 fasst die Ergebnisse nochmals in groben Zügen zusammen. Diese Schussfolgerung kann hier nachgelesen werden: Conclusions.

Daneben gibt es einen Zusammenfassenden Artikel über die Studie im „Tagungsband - Internationales Forum Mechatronik 2000“ vom September 2009, hier.

Wer weitere Fragen hat, kann diese gerne in den Kommentaren stellen. Zu bestellen ist das Buch z.B. bei Amazon (auch als eBook).

 

Technology Acceptance in Mechatronics

 

Mit Freude stelle ich heute mein neues Buch vor:

Technology Acceptance in Mechatronics:

The Influence of Identity on Technology Acceptance

Es vereint betriebswirtschaftliche, psychologische und soziologische Forschung mit dem Ziel das oft diffuse und unerklärliche Technologieakzeptanzverhalten von Personen am Arbeitsplatz zu erklären. Die einen sind begeistert von einer neuen Technologie, andere lehnen die Technologie (offen oder verdeckt) komplett ab, und dazwischen gibt es ein weites Feld von weiteren Möglichkeiten.

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Paradoxerweise übernimmt dann auch noch gerade die Person, welche eine Technologie komplett ablehnte, eine Vorreiterrolle bei der Einführung einer anderen Technologie. Wer soll das verstehen?

Dieser Fragestellung geht das Buch auf den Grund. Die sich eröffnenden Erklärungsansätze sind einfach: eine neue Technologie wird von einer Einzelperson dann schnell und vorbehaltlos angenommen, wenn diese Technologie die Werte dieser Person wiederspiegelt. Auch der Einführungsprozess verläuft reibungsloser, wenn die Werte des sozialen Netzwerkes dieser Person beachtet werden.

Das Buch ist keine leichte Lektüre – es wurde für die Welt der Wissenschaft auf Englisch geschrieben. Aber einzelne Kapitel könnten von großem Interesse sein. Aus diesem Grunde gebe ich in einem separaten Beitrag erst einmal einen Überblick, um dann Kapitel für Kapitel im Detail abzuhandeln.

Es wäre schön, wenn der eine oder andere Inhalt von Nutzen sein kann und ich stehe selbstverständlich gerne für Fragen und Anregungen zur Verfügung – Einfach Kommentare schreiben!

Zu bestellen ist das Buch z.B. bei Amazon (auch als eBook). Leider nicht als Audiobuch, so berühmt bin ich noch nicht… .

 

Bevor die Webseite überarbeitet wird: >>GROUNDSWELL<< lesen, lesen, lesen!!

Web 2.0 richtig nutzten

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Endlich habe ich es gefunden – DAS BUCH für das „neue Marketing“ oder „social Marketing“.

Groundswell: Winning in a World Transformed by Social Technologies

von Charlene Li und Josh Bernoff

Gerne hätte ich die wichtigsten Punkte zusammengeschrieben, so begeistert bin ich vom Inhalt – leider geht das gerade nicht, vielleicht später.

Warum ist dieses Buch so gut?

Es beschreibt nicht nur neue Formen des Marketing: Wikis, Blogs, Forums, Communities, …

...das tun viele Bücher mit viel Entusiasmus und zwei davon habe ich in diesem Blog bereits vorgestellt.

Dieses Buch:

  • basiert auf Recherchen von Forrester Research. Der Ton ist professionell und Trends und Behauptungen werden mit Daten und Fallstudien untermauert. Also auch für Skeptiker geeignet, oder für jene, welche Skeptiker überzeugen wollen.
  • verzichtet auf Hype und Pathos (na ja, soweit das ein amerikanischer Autor kann...) – ideal für rationale Denker.
  • setzt sich gezielt mit Business-zu-Business Marketing (so nennt man die Marketing-Sparte, die sich mit Industriegütern befasst) auseinander.
  • liefert einen Einblick in den gesellschaftspolitischen und individuellen Hintergrund: Web 2.0 Kommunikationstrends widersetzen sich der „Institutionellen Macht“ und halten ihr erfolgreich die „Macht der Masse“ gegenüber. Management, PR Abteilung und Marketing stehen diesem „Kräftewandel“ oft noch recht ratlos gegenüber.
  • es betont, dass Web 2.0 Kommunikation nicht für alle Zielgruppen gleich gut funktioniert – das finde ich sehr wichtig und richtig, vor lauter Web 2.0 Euphorie vergessen dies viele.

die Links:

offizielle Webseite zum Buch

Original bei Amazon

das Audiobook (mein Favorit!)

deutsche Version gibt es noch nicht

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Happy reading oder listening! 

PS: Es gibt bereits ein neues Buch der Autoren „Marketing in the Groundswell“ (Erstausgabe Juli 2009). Aber ich habe es noch nicht gelesen und die vorhandenen Kritiken sind nicht so euphorisch wie beim ersten Buch.

Social Media Marketing als Chance - Teil 3: Die Praxis

von Stefan Peterson
Veröffentlicht am Dienstag, Februar 10, 2009 in Marketing
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Nach der Einführung und dem Aufbau folgt heute der dritte Teil, die Praxis. Einer der wichtigsten Aspekte der Social Networks ist die Chance Vertrauen aufzubauen. Wenn ein potentieller Käufer wertvolle Informationen aus erster Hand bekommt und dabei sogar noch persönlich betreut wird, dann sind das die besten Vorraussetzungen für weitere Erfolge. So wie deutlich sichtbare Versandkosten zur Vetrauensbildung gehören, gehört auch eine bestmögliche Kundenbetreuung dazu.

Im Internet gibt es auch dazu eine Fülle an Möglichkeiten. Natürlich gibt es für keinen eine Lösung die man aus der Schublade ziehen kann, ein paar Beispiele möchte ich dennoch gerne aufführen.

Aufbau und Pflege von Kundenkontakten bei Facebook

Facebook besitzt eine Fülle an Funktionen die kaum ein anderes Netzwerk bereitstellt. Facebook ist offen für andere Plattformen durch ihre eigene Entwicklerschnittstelle. Darum wird Facebook immer weiter durch diesen neuen kleinen Tools aufgebohrt und läßt sich immer mehr erweitern. Einfach mal nach neuen Tools suchen und das passende für sich selbst heraussuchen.

Mit einer stetigen Pflege einer eigens gegründeten Gruppe läßt sich sehr einfach eine völlig neue Kundengruppe aufbauen. Wenn man dieser Gruppe z.B. spezielle Angebote macht, dann ist durch die Freunde der Gruppe sehr schnell eine große Verbreitung möglich. Auch eine Gutschein Aktion an alle Gruppenmitglieder wäre ein Ansatz. Besser noch wenn diese die Gutscheine auch noch selbst an ihre Facebook Freunde verteilen können.

Twitter als Tool zur Kundenkommunikation

Den Sinn von Twitter zu erklären haben schon viele andere vor mir nicht geschafft, also lasse ich es gleich ganz. Auf jeden Fall läßt sich Twitter sehr schön als schnelles Mittel zur Kommunikation einsetzen. Bei einer täglichen Anzahl von 10 Tweets wird sich die Anzahl der Follower sehr schnell steigern lassen. Das einzige was es zu beachten gilt, ist auch hier auf eine gewisse Qualität der Nachrichten zu achten. Wenn man dann erst einmal eine schöne Anzahl an Followern hat, dann werden die sich auch kaum über einen “Angebotstweet” ärgern.

Blogartikel in den Social Networks veröffentlichen

Guten Content zu erstellen ist schon schwierig genug, schließlich sind wir alle keine Buchautoren. Ein gut recherchierter Artikel ist es allerdings durchaus wert auch der Öffentlichkeit gezeigt zu werden. Also rein damit in die passenden Social Networks. Wenn er wirklich guten Inhalt bietet wird er auch weiter verlinkt werden und das sogar kostenlos.

Kommentare gehören ebenso zu einer guten Kommunikation. Nur wer mit seinen Lesern redet wird auch wahrgenommen. Dabei gilt, dass nicht nur im eigenen Blog geantwortet wird, sondern auch bei anderen Blogs kommentiert wird.

Links auf andere Blogs sollten ebenso zu einer Selbstverständlichkeit gehören. Bloß weil andere ungerne verlinken, braucht man es noch lange nicht denen gleich tun. Wer auf andere Blogs verlinkt bekommt oft auch leichter selber einen Backlink.

Offene Kommunikation als Antwort auf Reklamation

Reklamationen sind ärgerlich und keiner setzt sich gerne damit auseinander. Leider wird zu selten dabei an den Kunden gedacht, den das Ganze noch mehr ärgert. Nichts ist schädlicher als einen unzufriedenen Kunden, vor allem wenn man sich als Unternehmen den sozialen Netzwerken öffnet. Hier verbreiten sich negative Nachrichten viel schneller als man reagieren kann. Das Ergebnis wird eine schlechte Online Reputation sein, die im besten Falle die komplette Marketing Kampagne zerstört.

Ein äußerst effektiver Ausweg ist hier immer die Kommunikation. Ein Kunde muß sich mitteilen können und er muß sich vor allem ernst genommen fühlen. Ein Kunde möchte eine transparente und ehrliche Kommunikation. Sobald er diese bekommt, wird er auch gerne weiterhin bei Euch einkaufen. Meistens werden gerade diese Kunden sogar zu den besten Stammkunden.

Tipp: Für Onlineshops ist ein Bewertungstool ein sehr hilfreiches Medium. Allerdings rate ich sehr zu einem unabhängigen Tool, welches eben nicht durch den Shop beeinflußt werden kann. Es gibt sehr gute Dienstleister dafür wie z.B. Ekomi. Bei solchen Dienstleistern fühlt sich der Kunde besser aufgehoben, weil eine objektive Stelle ihre Meinungen entgegen nimmt. Zusätzlich wird dort wesentlich bewertet als bei einem integrierten Shopmodul und gratis Content entsteht dadurch auch noch.

So, das war es erst einmal für den heutigen Teil. Eigentlich wollte ich die kleine Serie damit heute abschließen. Es gibt dann allerdings doch noch viele Dinge die ich zusätzlich behandeln möchte. Also wird es noch den einen oder anderen Teil geben.

Rock on…

Social Media Marketing als Chance - Teil 2: Der Aufbau

von Stefan Peterson

Social Media Marketing als Chance – Der Aufbau

Veröffentlicht am Mittwoch, Februar 4, 2009 in Marketing
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Im ersten Artikel habe ich versucht zu erklären was Social Media Marketing ist und wie es funktioniert. Dieser Artikel beschäftigt sich im Detail mit der Art und Weise wie man diese sozialen Netzwerke am effektivsten nutzt.

Die Ziele die man mit dem Social Media Marketing erreichen möchte sind also klar definiert. Nehmen wir an, man verfolgt erst einmal nur ein Ziel, nämlich neue Kunden zu aquirieren und Bestellungen zu generieren. Zugegeben, das ist schon ein sher großes Ziel, aber dennoch das am meisten verfolgte.  Jetzt geht es daran dieses Ziel ins Visier zu nehmen und es zu verfolgen.

Um neue Kunden auf eine Webseite zu bewegen braucht man in erster Linie nur eines, man muß sie neugierig machen. Die angeborene Neu(gier) eines jeden Menschen treibt ihn immer und ständig voran. Neugier kann man durch verschiedene Maßnahmen erwecken.

  • Fachlich fundierte und interessante Artikel
  • Kostenlose Freebies wie z.B. eBooks, Gutscheine, Preisermäßigungen usw.
  • Gratis Tools mit Mehrwert wie z.B. Wordpress Plugins oder Themes
  • Verlosungen von Waren wie iPods, iPhones oder sonstiges

Gerade in letzter Zeit gibt es für solche kostenlosen Aktionen ein sehr prominentes Beispiel. Monty Python war clever genug um Szenen ihrer DVD`s in einem eigens dafür geschaffenen YouTube Kanal gratis zur Verfügung zu stellen. Wenn die vorher geahnt hätten, dass sich dadurch ihr DVD Verkauf um mehr als 22.000 % steigert, dann hätten sie diese Aktion sicherlich viel früher gestartet. Gerade solche Aktionen eignen sich nicht nur sehr gut um Traffic zu generieren und die Umsätze anzukurbeln, sie sorgen dazu auch noch für eine bessere Online Reputation. Geht man mit seinem Ruf im Internet fahrlässig um, so kann der Schuss ebenso schnell nach hinten losgehen. So schnell wie sich im Netz die Online Reputation ruiniert kann man manchmal gar nicht gucken. Wer die Macht eines sozialen Netzwerkes unterschätzt, der hat sich einfach nicht ausreichend damit auseinandergesetzt, geschweige denn es ernst genommen.

Corporate Blog als Einstieg

Ein guter Start für so ein Ziel wäre z.B. ein Blog. Damit hat man schon einmal eine Fülle an Vorteilen die soziale Netzwerke bieten. Man kann sehr schön, und für die Suchmaschinen gut auffindbar, zeigen dass man etwas von dem Fachgebiet versteht. Ein guter Artikel kann durchaus so viel Aufmerksamkeit erregen, dass innerhalb von wenigen Tagen 10, 20 oder sogar 50 Backlinks auf den Artikel verweisen. Nicht zu vergessen, dass diese natürlich auch noch kostenlos sind und oft von Suchmaschinen verfolgt werden, sofern sie als do-follow deklariert sind.

Beispielrechnung für die Werbeplaner:

25 vollwertige Backlinks von Blogs die durchschnittlich 200 Besucher täglich haben, ergeben 5.000 User die den Link sehen. Wenn man von einer Conversionsrate von 0,5 % ausgeht, gelangen alleine dadurch 750 Besucher mehr monatlich auf den Blog. Um 750 Besucher (und dazu noch potentielle Käufer) auf eine Webseite zu bekommen braucht man mindestens EUR 150,00. Alleine ein äußerst geringer Klickpreis (CPC) von 20 Cent reicht dazu aus. Natürlich ist diese Rechnung für einen einzigen Artikel, möglich ist natürlich viel mehr. Mit der richtigen Struktur und einem täglichen Arbeitsaufwand von durchschnittlich 60 Minuten ist eine Menge mehr möglich.

Verbreitung in den Social News Networks

Sind die ersten Artikel erst einmal online gestellt, dann muss der Rest der Welt auch davon erfahren. In fast jedem Social Network gibt es für alles mögliche eine passende Kategorie. Allesfressende Nachrichtenportale wie Digg, Yigg, Webnews oder Infopirat eigen sich für nahezu jede Art von Artikeln. Dennoch gilt auch hier dieselbe Regel wie in allen Netzwerken. Je mehr man kommuniziert, umso mehr erreicht man seine eigenen Ziele. Einfacher geht es natürlich nur dann, wenn man bereits schon eine schöne Anzahl an Freunden in diesem Netzwerk hat. Damit wird sicherlich nahezu jeder Artikel auf der Startseite landen können und enormen Traffic bringen. Sind die Artikel ein wenig spezieller, dann machen Portale wie Sphinn oder Yeebase manchmal sogar mehr Sinn.

Teilnahme und Verbreitung in den Social Networks

Soziale Netzwerke wie Facebook, StudiVZ, SchülerVZ oder Wer Kennt Wen sind ebenfalls wichtige Bestandteile eines erfolgreichen Social Media Marketings. Man sucht sich im passenden Netzwerk die richtigen Gruppen aus und nimmt an der Gemeinschaft teil. In jedem dieser Netzwerke gibt es Profile die einen oder gar mehrere Backlinks zulassen und oft sogar do-follow sind. Plattformen wie Facebook lassen sogar das automatische Posten der eigene Blogartikel zu, sodaß die Freunde von dort aus über neue Artikel informiert werden.

Tipp: Profile die Do-Follow Links haben sollten auch mit anderen Profilen verlinkt werden.

Ein wichtiger Bestandteil für ein erfolgreiches Verbreiten der eigenen Artikel in den sozialen Netzwerken ist schon fast wieder aus der Mode gekommen. Suchmaschinenoptimierer behaupten gerne, dass die alten Meta Descriptions und Meta Tags völlig unwichtig sind. Ich behaupte genau das Gegenteil. Um wertvolle und relevante Backlinks zu erlangen geht es gar nicht ohne diese Metas. Es gibt nämlich immer noch genügend User die zwar einen Blogpost gerne bei Delicious bookmarken, sich aber kaum die Mühe machen diesen Artikel mit relevanten Schlüsselwörtern (Tags) zu belegen. Genau diese Arbeit nehmen die Meta Beschreibungen dem User ab, denn die Social Network Services lesen genau diese aus.

So, ich hoffe Euch nicht allzu sehr belästigt zu haben und würde mich freuen Euch in der nächsten Folge wieder zu lesen.

Rock on…

Social Media Marketing als Chance - Teil 1: Eine Einführung

von Stefan Peterson
Veröffentlicht am Dienstag, Februar 3, 2009 in Marketing
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Um aus einer wirtschaftlich schwierigen Zeit als Gewinner hervorzugehen braucht man mehr als ein wenig Glück. Wer einem großen Wettbewerb ausgesetzt ist braucht Innovationen, unentdeckte Nischen oder ein cleveres Marketing. Wer in dieser Zeit auf das richtige Pferd setzt, kann als großer Gewinner aus der Krise hervorgehen.

Um einen Unternehmer davon zu überzeugen für Werbung Geld auszugeben, brauchte man schon immer jede Menge Überzeugungskraft und Geduld. In wirtschaftlich guten Zeiten wird gerne als Gegenargument folgendes geliefert.

“Wir brauchen keine Werbung, unsere beste Werbung sind unsere Produkte wie man sieht”

In schwierigen Zeiten dagegen ist natürlich jeder Cent für andere Dinge wichtiger. Das erste was zusammengestrichen wird ist der Werbeetat. In diesem Zusammenhang fällt mir immer ein Zitat ein, was heute immer noch zutreffend ist.

“Ohne Werbung wäre ich Millionär!”

Jean Paul Getty (1892 – 1976), Multimilliardär

Was ist Social Media Marketing?

Einfach ausgedrückt bedeutet Social Media Marketing nichts anderes als eine Marketing Kampagne ins Leben zu rufen, und diese dann bestmöglich durch die sozialen Netzwerke zu verbreiten. Natürlich ist das einfacher gesagt als getan und nicht jeder kleine Onlineshop kann einfach mal so eine Marketingkampagne aus dem Hut zaubern. Um eine erfolgreiche Kampagne starten zu können und erfolgreich im Social Marketing zu sein, muss man erst einmal verstehen wie es funktioniert.

Funktionsweise des Social Media Marketing

Die meisten die mit dieser Marketingmethode scheitern fehlt es oft an dem nötigen Verständnis. Grundsätzlich unterscheide ich zwischen zwei verschiedenen Wegen.

  • Setzen und Verbreiten von Backlinks
  • Aufbau und Pflege von Netzwerken

Wenn man sich für eines, oder sogar beide Ziele entschieden hast, ist man schon ein großes Stück weiter. Beide Wege eignen sich hervorragend um seine gesteckten Ziele zu erreichen. Allerdings gilt auch hier, dass man erst einmal verstehen muss wie dieses Web 2.0 funktioniert.

Zur besseren Erklärung ziehe ich dazu gerne einen normalen Sportverein heran. Ja, das Web 2.0 ist in diesem Beispiel der Sportverein und wir haben eine Mitgliedschaft. Wir haben uns also entschieden aktiv oder auch passiv am Vereinsgeschehen teilzunehmen. Man sieht sich die einzelnen Sparten an und nimmt rege daran teil sofern man etwas beizutragen hat. Man führt Gespräche, gibt fachliche Kommentare, antwortet auf Fragen und stellt selbst welche. Wenn man das stetig und freundlich geschafft hat, dann wird man auch Freunde finden die die fachlichen Informationen schätzen. Genau dann wird es auch kaum jemanden stören, wenn man auch mal auf seinen Onlineshop hinweist. In den bekannten sozialen Netzwerken funktioniert diese Herangehensweise genauso, zumindestens annähernd. Ohne eine Kommunikation mit dem Gegenüber wird keiner glauben und vor allem auch keiner wissen, dass man ein Fachmann ist auf seinem Gebiet.

Beachtet man diese Gundregeln, so werden sicher schnell “Freunde” gefunden, man wird verlinkt, vernetzt sich und die eigenen Produkte vermarkten sich besser.

Effektiv wird eine breite Vernetzung allerdings erst dann, wenn man vorher klare Ziele definiert hat und sie nicht aus den Augen verliert.

Welche Ziele möchte ich mit der Kampagne erreichen?

  • Kunden hinzugewinnen
  • Neuen Kundenstamm aufbauen
  • Verkäufe steigern
  • Bekanntheitsgrad steigern
  • Neue Märkte eröffnen
  • Kommunikation mit den Kunden verbessern
  • Erhöhung der Besucherzahlen der Webseite
  • Markenimage (Erscheinungsbild) verbessern bzw, aufbauen (Online Reputation)
  • Steigerung des Markenimages

Ziele die man sich selbst zu hoch steckt, machen auch beim dieser Marketingform wenig Sinn. Lieber kleine aber erreichbare Ziele stecken und dabei das große Ziel nie aus den Augen verlieren. Hat man sein Ziel erst einmal definiert, dann gilt es einen Plan zu entwickeln.

Die Strategie

Um eine Strategie zu entwickeln sollte man sich zuerst ein paar Fragen stellen.

  1. Welche Produkte eignen sich für die Social Networks?
  2. Wie platziere ich diese Produkte?
  3. Passt mein Layout auch grafisch in diese Communities?
  4. Wie drücke ich mich dort werblich aus?
  5. Welche sozialen Netzwerke passen am besten zu meinen Produkten?
  6. Welche Reaktionen könnten auf mich zukommen?
  7. Wie gehe ich mit negativer Kritik in Blogs usw. um?

1.) Die erste Frage kann man sich natürlich nicht selbst beantworten. Hier wäre schon der erste Start in die sozialen Netzwerke angebracht. Freunde und Bekannte sind in diesem Fall die falschen Ratgeber. Auf gehts in die Welt der Blogs, Foren und Communities! Fleißig recherchieren und schauen ob und wenn ja wie die Konkurrenz dort auftaucht. Am besten man sucht schon einmal nach seinen spezifischen Produktbegriffen. So kann man sehr schnell herausfinden welche Produkte in den Social Networks interressant sind.

2.) In einem angebrachten Maße wird sich keiner darüber beschweren, dass man seine eigenen Produkte bewirbt. Wer Hilfestellungen gibt oder wertvolle Beiträge, eBooks oder sonstiges kostenloses ins Netz stellt, dessen Produkte wird man auch mit Interesse begutachten. Wenn sich ein potentieller Kunde gut beraten fühlt, dann wird er auch dort seine erste Anlaufstelle finden.

3.) Das komplette Corporate Identity braucht man nun wirklich nicht zu ändern. Es könnte aber durchaus helfen, wenn man in einer Web 2.0 Community nicht mit einem Standard Layout wirbt.

4.) Auch die Werbesprache sollte wohl überlegt sein und dennoch zum Unternehmen passen. Eine Mischung die beide Seiten bedient wäre hier eine clevere Lösung.

5.) In einem Netzwerk in dem sich hauptsächlich 12-20 jährige tummeln ist sicher nicht der richtige Platz für Heizdecken. Es gibt für nahezu jedes produkt die passende Community.

6.) Kritiken ob positiv oder negativ sind kein Fluch sondern ein Segen! Sie helfen Fehler zu erkennen und Dinge zu verbessern. Durch jede Art der Kommunikation kommt man ein Stück vorwärts.

7.) Mit negativen Kritiken kann man oft mehr anfangen als mit den positiven. Von einer konstruktiven lernt man meistens wesentlich mehr über die eigenen Fehler. Wer diese erkennt und abstellt kann manchmal sogar 2 Schritte auf einmal vorwärts machen.

So, ich hoffe mit diesem ersten Teil schon einmal einen guten Überblick über die Funktion des Social Media Marketings gegeben zu haben und würde mich sehr freuen, wenn wir uns im nächsten wieder lesen. Dann werde ich mehr ins Detail der einzelnen Social Networks gehen und die Vor und Nachteile aufzeigen.

Rock on…

Technology Marketing is different!

 

Warum gehorcht Technologie Marketing anderen Gesetzen?

110 Folien die einen Einblick geben, warum Technologiemarketing seine eigenen Gesetze hat, wie diese Gesetze aussehen und nach welchen Regeln sie funktionieren.

Diese Vorlesungsfolien sind ohne aktuelle Fallbeispiele etwas trocken. Die „Dog-and-Pony-Show“ gibt es nur in der Life-Vorlesung.

 

Anzeigenschaltung heute: Google Adwords.

Werbung dort platzieren, wo sie auf die Zielgruppe trifft und möglichst wenige andere Mitmenschen belästigt. Und dann nur für die Werbung bezahlen, die wirklich auf Interessenten trifft. Das wollen wir alle gerne erreichen.

Google Adwords sind ein Weg, diesem Ziel näher zu kommen: Werben im Internet, auf den passenden Suchseiten. Speziell für die Technologiebranche eine brauchbare Alternative.

Hier geht es zu weiteren Informationen vom Anbieter Google. Mehr hier.