How Facebook Timeline Might Radically Change the Look of Brand Pages
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Endlich haben die „Worldviews“ es auf die große Bühne des Marketings geschafft! Eine Mischung aus Wirklichkeitskonstruktion, Weltanschauung und gesellschaftlichen Werten – mir fällt kein einzelnes, passendes deutsches Wort ein. |
Im Zeitalter von Relationship Marketing, dem Long Tail und Communities rücken „Worldviews“ verstärkt ins Zentrum des Marketings. Wenn jetzt noch die Identitätskonstruktion von Einzelnen oder Zielgruppen dazu gepackt wird, wird Marketing eine spannende und erfolgversprechende Gradwanderung zwischen verschiedenen Wissensgebieten!
Besonders wichtig werden „Worldviews“, wenn es um die Vermarktung von Technologieprodukten geht. So zumindest meine Forschungsergebnisse 2009. Um diese Zusammenhänge zu verstehen, bietet Seth Godins Buch einen wunderbaren Einstieg.
So beschreibt Seth Godin sein Buch:
“This book is about worldviews—the biases and expectations and shortcuts we use to get through the world. Here's a punchline: when you try to change someone's worldview forcibly, they get a headache. People become defensive in the face of a frontal assault on their worldview. Cunning is far more effective. …“ Mehr dazu findet man in Seth Gordins Blog.
Wer einen Ursprung dieser Gedanken in gedruckter Form sucht:
Berger und Luckmann: The Social Construction of Reality: A Treatise in the Sociology of Knowledge. Anchor 1967
Berger und Luckmann: Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit. Fischer Taschenbuchverlag, 1969.
Die Auseinandersetzung mit „Worldviews“ wird aus meiner Sicht ein MUST für jeden guten Marketeer.
Happy reading!
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Nein! Dieses Buch hilft, die oft missverstandenen, neuen Businessmodell-Ansätze von Grund auf zu verstehen, neue, eigene zu entwickeln oder einfach weiter zu denken. |
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Das Buchcover verspricht:
„Your holding a handbook for visionaries, game changers, and challengers striving to defy outmodeled business models and design tomorrow’s enterprises. It’s a book for the … Business Model Generation … by Alex Osterwalder & Yves Pigneur.”
Hier geht es zu Folien, hier zu Amazon und hier zur offiziellen Webseite.
Happy reading!
Hersteller und Anwender rücken zusammen: Open Innovation oder die Geburt des "Amateur-Profies", Menschen die an etwas (mit-) arbeiten, weil sie es lieben.
Extending your conference and engaging your audience
Robin Good explores what in his opinion is going to be the future of conferences: engaged audiences and extended events.
Robin pitches two ideas for events to move from the classic (and rather obsolete) top-town broadcasting model, where the attendees are just a passive observer, to a participative model, where the audience is engaged and co-creates the conference (eg. by deciding which topics or speakers are more relevant). He calls these events “extended”, and the physical meeting is just a climax point someway in the center of the event’s time-line.
Conference Basics wurde mir auf der CReATE von einem "Vielconferenzer" empfohlen.
Schaut mal rein.
Ute
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Nach einem kurzen Abriss zu den Hintergründen und der Vorgehensweise in dieser Studie (Kapitel 1) wird in Kapitel 2 das wissenschaftliche Format der Arbeit kurz vorgestellt. Nach diesem „wissenschaftlichen Muss“ werden in Kapitel 3 die gängigen Methoden und Theorien zur Technologieakzeptanz aus Wissenschaft und Praxis vorgestellt. Da jede Methode Vor- und Nachteile hat, ist für den einen oder anderen diese Gegenüberstellung vielleicht hilfreich. Wer mehr braucht: einfach melden!
In Kapitel 4 wird die neue Forschungsmethode der Bricolage-Grounded Theory vorgestellt. Bricolage kommt aus dem französischen und bedeutet, dass man einen Wissens-Flickenteppich aus verschiedenen Disziplinen zusammenstellt. Man bedient sich der Wissenskomponenten, die sinnvill erscheinen, ob es theoretisch-wissenschaftlich zusammengehört oder nicht. Interdisziplinäres Denken, das immer mehr Angänger findet.
Die Kapitel 5-7 bilden den theoretischen Kern der Forschung. In Kapitel 5 wird das Individuum unter die Lupe genommen: „Warum tut der Mensch, was er tut?“ also die psychologischen und sozialpsychologischen Aspekte unseres Verhaltens. Hier werden Theorien zum „Selbst“ und zur „individuellen Weltanschauung“ vorgestellt, aber auch die Neurobiologie findet ihren Platz. Dieser Bereich ist Neuland für viele Ingenieure und Betriebswirte. Mich haben diese neuen Aspekte fasziniert und ich sehe hier viele Erklärungsansätze für Herausforderungen der Betriebswirtschaft.
Kapitel 6 wendet sich dann der Gesellschaft und ihren Veränderungsdynamiken zu. Gesellschaftliche Veränderungen der Vergangenheit und der Gegenwart bieten Erklärungsansätze, warum die Informationstechnologien des 21ten Jahrhunderts viele „Sicherheits- und Stabilitätskoordinaten“ des Menschen sprengen. So wandelt sich u.a. Raum und Zeit nicht erst im virtuellen Zeitalter vom festen, stabilen Gefüge hin zu einem nicht mehr klar umrissenen Konstrukt.
In Kapitel 7 werden Teilbereichen der Betriebswirtschaft betrachtet und sorgen für einen organisatorischen Blickwinkel. Um eine kombinierte Sicht zu erhalten, werden in Kapitel 8 alle diese Betrachtungsweisen zusammengefügt.
Der letzte Teil des Buches befasst sich mit der Feldstudie. Kapitel 9 fasst die empirische Vorgehensweise zusammen und berichtet von den Ergebnissen. Kapitel 10 wertet diese Ergebnisse aus und gibt konkrete Handlungsempfehlungen. So kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass die subjektive Interpretation einer Technologieveränderung stark von den Identitätsankern einer Person am Arbeitsplatz abhängt. Dabei werden bei Mechatronischen Konstrukteuren 6 Grundtypen unterschieden, welche jedoch in unterschiedlicher Kombination zu finden sind. Diese Identitätsanker-Grundtypen sind:
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Versteht man diese Identitätsanker, so gewinnt man neue Einsichten und Handlungsoptionen bei der Technologieeinführung sowie bei der Entwicklung neuer technischer Innovationen.
Die Schlussfolgerung in Kapitel 11 fasst die Ergebnisse nochmals in groben Zügen zusammen. Diese Schussfolgerung kann hier nachgelesen werden: Conclusions.
Daneben gibt es einen Zusammenfassenden Artikel über die Studie im „Tagungsband - Internationales Forum Mechatronik 2000“ vom September 2009, hier.
Wer weitere Fragen hat, kann diese gerne in den Kommentaren stellen. Zu bestellen ist das Buch z.B. bei Amazon (auch als eBook).
Mit Freude stelle ich heute mein neues Buch vor:
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Technology Acceptance in Mechatronics: The Influence of Identity on Technology Acceptance Es vereint betriebswirtschaftliche, psychologische und soziologische Forschung mit dem Ziel das oft diffuse und unerklärliche Technologieakzeptanzverhalten von Personen am Arbeitsplatz zu erklären. Die einen sind begeistert von einer neuen Technologie, andere lehnen die Technologie (offen oder verdeckt) komplett ab, und dazwischen gibt es ein weites Feld von weiteren Möglichkeiten. |
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Paradoxerweise übernimmt dann auch noch gerade die Person, welche eine Technologie komplett ablehnte, eine Vorreiterrolle bei der Einführung einer anderen Technologie. Wer soll das verstehen?
Dieser Fragestellung geht das Buch auf den Grund. Die sich eröffnenden Erklärungsansätze sind einfach: eine neue Technologie wird von einer Einzelperson dann schnell und vorbehaltlos angenommen, wenn diese Technologie die Werte dieser Person wiederspiegelt. Auch der Einführungsprozess verläuft reibungsloser, wenn die Werte des sozialen Netzwerkes dieser Person beachtet werden.
Das Buch ist keine leichte Lektüre – es wurde für die Welt der Wissenschaft auf Englisch geschrieben. Aber einzelne Kapitel könnten von großem Interesse sein. Aus diesem Grunde gebe ich in einem separaten Beitrag erst einmal einen Überblick, um dann Kapitel für Kapitel im Detail abzuhandeln.
Es wäre schön, wenn der eine oder andere Inhalt von Nutzen sein kann und ich stehe selbstverständlich gerne für Fragen und Anregungen zur Verfügung – Einfach Kommentare schreiben!
Zu bestellen ist das Buch z.B. bei Amazon (auch als eBook). Leider nicht als Audiobuch, so berühmt bin ich noch nicht… .
Veröffentlicht am Dienstag, Februar 3, 2009 in Marketing![]()
Um aus einer wirtschaftlich schwierigen Zeit als Gewinner hervorzugehen braucht man mehr als ein wenig Glück. Wer einem großen Wettbewerb ausgesetzt ist braucht Innovationen, unentdeckte Nischen oder ein cleveres Marketing. Wer in dieser Zeit auf das richtige Pferd setzt, kann als großer Gewinner aus der Krise hervorgehen.
Um einen Unternehmer davon zu überzeugen für Werbung Geld auszugeben, brauchte man schon immer jede Menge Überzeugungskraft und Geduld. In wirtschaftlich guten Zeiten wird gerne als Gegenargument folgendes geliefert.
“Wir brauchen keine Werbung, unsere beste Werbung sind unsere Produkte wie man sieht”
In schwierigen Zeiten dagegen ist natürlich jeder Cent für andere Dinge wichtiger. Das erste was zusammengestrichen wird ist der Werbeetat. In diesem Zusammenhang fällt mir immer ein Zitat ein, was heute immer noch zutreffend ist.
“Ohne Werbung wäre ich Millionär!”
Jean Paul Getty (1892 – 1976), Multimilliardär
Was ist Social Media Marketing?
Einfach ausgedrückt bedeutet Social Media Marketing nichts anderes als eine Marketing Kampagne ins Leben zu rufen, und diese dann bestmöglich durch die sozialen Netzwerke zu verbreiten. Natürlich ist das einfacher gesagt als getan und nicht jeder kleine Onlineshop kann einfach mal so eine Marketingkampagne aus dem Hut zaubern. Um eine erfolgreiche Kampagne starten zu können und erfolgreich im Social Marketing zu sein, muss man erst einmal verstehen wie es funktioniert.
Funktionsweise des Social Media Marketing
Die meisten die mit dieser Marketingmethode scheitern fehlt es oft an dem nötigen Verständnis. Grundsätzlich unterscheide ich zwischen zwei verschiedenen Wegen.
- Setzen und Verbreiten von Backlinks
- Aufbau und Pflege von Netzwerken
Wenn man sich für eines, oder sogar beide Ziele entschieden hast, ist man schon ein großes Stück weiter. Beide Wege eignen sich hervorragend um seine gesteckten Ziele zu erreichen. Allerdings gilt auch hier, dass man erst einmal verstehen muss wie dieses Web 2.0 funktioniert.
Zur besseren Erklärung ziehe ich dazu gerne einen normalen Sportverein heran. Ja, das Web 2.0 ist in diesem Beispiel der Sportverein und wir haben eine Mitgliedschaft. Wir haben uns also entschieden aktiv oder auch passiv am Vereinsgeschehen teilzunehmen. Man sieht sich die einzelnen Sparten an und nimmt rege daran teil sofern man etwas beizutragen hat. Man führt Gespräche, gibt fachliche Kommentare, antwortet auf Fragen und stellt selbst welche. Wenn man das stetig und freundlich geschafft hat, dann wird man auch Freunde finden die die fachlichen Informationen schätzen. Genau dann wird es auch kaum jemanden stören, wenn man auch mal auf seinen Onlineshop hinweist. In den bekannten sozialen Netzwerken funktioniert diese Herangehensweise genauso, zumindestens annähernd. Ohne eine Kommunikation mit dem Gegenüber wird keiner glauben und vor allem auch keiner wissen, dass man ein Fachmann ist auf seinem Gebiet.
Beachtet man diese Gundregeln, so werden sicher schnell “Freunde” gefunden, man wird verlinkt, vernetzt sich und die eigenen Produkte vermarkten sich besser.
Effektiv wird eine breite Vernetzung allerdings erst dann, wenn man vorher klare Ziele definiert hat und sie nicht aus den Augen verliert.
Welche Ziele möchte ich mit der Kampagne erreichen?
- Kunden hinzugewinnen
- Neuen Kundenstamm aufbauen
- Verkäufe steigern
- Bekanntheitsgrad steigern
- Neue Märkte eröffnen
- Kommunikation mit den Kunden verbessern
- Erhöhung der Besucherzahlen der Webseite
- Markenimage (Erscheinungsbild) verbessern bzw, aufbauen (Online Reputation)
- Steigerung des Markenimages
Ziele die man sich selbst zu hoch steckt, machen auch beim dieser Marketingform wenig Sinn. Lieber kleine aber erreichbare Ziele stecken und dabei das große Ziel nie aus den Augen verlieren. Hat man sein Ziel erst einmal definiert, dann gilt es einen Plan zu entwickeln.
Die Strategie
Um eine Strategie zu entwickeln sollte man sich zuerst ein paar Fragen stellen.
- Welche Produkte eignen sich für die Social Networks?
- Wie platziere ich diese Produkte?
- Passt mein Layout auch grafisch in diese Communities?
- Wie drücke ich mich dort werblich aus?
- Welche sozialen Netzwerke passen am besten zu meinen Produkten?
- Welche Reaktionen könnten auf mich zukommen?
- Wie gehe ich mit negativer Kritik in Blogs usw. um?
1.) Die erste Frage kann man sich natürlich nicht selbst beantworten. Hier wäre schon der erste Start in die sozialen Netzwerke angebracht. Freunde und Bekannte sind in diesem Fall die falschen Ratgeber. Auf gehts in die Welt der Blogs, Foren und Communities! Fleißig recherchieren und schauen ob und wenn ja wie die Konkurrenz dort auftaucht. Am besten man sucht schon einmal nach seinen spezifischen Produktbegriffen. So kann man sehr schnell herausfinden welche Produkte in den Social Networks interressant sind.
2.) In einem angebrachten Maße wird sich keiner darüber beschweren, dass man seine eigenen Produkte bewirbt. Wer Hilfestellungen gibt oder wertvolle Beiträge, eBooks oder sonstiges kostenloses ins Netz stellt, dessen Produkte wird man auch mit Interesse begutachten. Wenn sich ein potentieller Kunde gut beraten fühlt, dann wird er auch dort seine erste Anlaufstelle finden.
3.) Das komplette Corporate Identity braucht man nun wirklich nicht zu ändern. Es könnte aber durchaus helfen, wenn man in einer Web 2.0 Community nicht mit einem Standard Layout wirbt.
4.) Auch die Werbesprache sollte wohl überlegt sein und dennoch zum Unternehmen passen. Eine Mischung die beide Seiten bedient wäre hier eine clevere Lösung.
5.) In einem Netzwerk in dem sich hauptsächlich 12-20 jährige tummeln ist sicher nicht der richtige Platz für Heizdecken. Es gibt für nahezu jedes produkt die passende Community.
6.) Kritiken ob positiv oder negativ sind kein Fluch sondern ein Segen! Sie helfen Fehler zu erkennen und Dinge zu verbessern. Durch jede Art der Kommunikation kommt man ein Stück vorwärts.
7.) Mit negativen Kritiken kann man oft mehr anfangen als mit den positiven. Von einer konstruktiven lernt man meistens wesentlich mehr über die eigenen Fehler. Wer diese erkennt und abstellt kann manchmal sogar 2 Schritte auf einmal vorwärts machen.
So, ich hoffe mit diesem ersten Teil schon einmal einen guten Überblick über die Funktion des Social Media Marketings gegeben zu haben und würde mich sehr freuen, wenn wir uns im nächsten wieder lesen. Dann werde ich mehr ins Detail der einzelnen Social Networks gehen und die Vor und Nachteile aufzeigen.
Rock on…
Warum gehorcht Technologie Marketing anderen Gesetzen?
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110 Folien die einen Einblick geben, warum Technologiemarketing seine eigenen Gesetze hat, wie diese Gesetze aussehen und nach welchen Regeln sie funktionieren. |
Diese Vorlesungsfolien sind ohne aktuelle Fallbeispiele etwas trocken. Die „Dog-and-Pony-Show“ gibt es nur in der Life-Vorlesung.
In diesem Artikel fasst Brant Cooper die Basics des Social Media Marketing (auch Conversational Marketing genannt) kurz und bündig zusammen. Nichts neues, aber gut und brauchbar in seiner Kürze…